HAUPTZIELE

Das Hauptziel des Projekts ist es, durch die Verbreitung von Methoden zur Familienassistenz an öffentliche Unterstützungseinrichtungen, den Grad der sozialen Integration von Familien zu steigern, die dem Risiko der gesellschaftlichen Ausgrenzung ausgesetzt sind.

Detaillierte Ziele des Projekts sind, u.a.:

Steigerung der professionellen Kompetenzen von Sozialarbeitern in dem Bereich der Anwendung von modernen Methoden zur Arbeit mit Familien, die dem Risiko der gesellschaftlichen Ausgrenzung ausgesetzt sind.

Erstellung einer neuen, den modernen Formen angemessenen, Form der umweltbezogener Unterstützung für Familien, die dem Risiko der gesellschaftlichen Ausgrenzung ausgesetzt sind, indem die in der Hilfeleistung angewandten Methoden und Techniken an die herkömmlichen Praktiken und Bedingungen der öffentlichen Unterstützungseinrichtungen angepasst werden.

Zusätzlich könnte die Erstellung und Verbreitung des Projekts nicht nur für die Vertreter der Zielgruppen eine positive Auswirkung haben, sondern auch für andere Stakeholder die einen potenziellen Einfluss auf die Situation von Familien haben: vor Ort, regional und national (in jedem der Partnerländer), sozialpolitische Entscheidungsträger und Bildungsexperten, und im Allgemeinen Personen die mit Familien arbeiten. Wir erwarten, dass das Projekt die weitere Zusammenarbeit initiieren wird und die Erschaffung eines internationalen THINK-TANK Forschungs- Analyse- und Austauschzentrums ermöglichen wird.

Das Projekt richtet sich an die Vertreter von Einrichtungen zur Unterstützung von Menschen und Familien, die dem Risiko der gesellschaftlichen Ausgrenzung ausgesetzt sind.

HAUPTAKTIVITÄTEN

Die Arbeitsschwerpunkte in der Erstellung von den intellektuellen Leistungen des Projekts werden die folgenden sein:

  • Trainings für Sozialarbeiter und Familienpfleger – jeder der unmittelbaren Projekt-TeilnehmerInnen wird in der Anwendung von nicht-formellen Bildungswerkzeugen für die tägliche Arbeit mit Familien, die dem Risiko der gesellschaftlichen Ausgrenzung ausgesetzt sind, unterwiesen;
  • Studienaufenthalte für die Vertreter der Zielgruppe, während dessen TeilnehmerInnen die Arbeitsweisen der Kollegen aus den Partnerländern beobachten können;
  • Testen der erstellten Methoden und Werkzeugen in der täglichen Arbeit mit Familien;
  • Konferenzen zur Verbreitung der Projektergebnisse in jedem der Partnerländer, ausgerichtet an lokale, regionale und nationale sozialpolitische Entscheidungsträger und Bildungsexperten, und Familienexperten im Allgemeinen.

ERGEBNISSE / INTELLEKTUELLE LEISTUNGEN

Die oben genannten Ziele werden als direkte Folge der Erstellung folgender intellektuellen Leistungen erreicht:

  • Online Bildungsplattform „Integration durch Bildung“ – ein interaktives Bildungswerkzeug für die Zielgruppe des Projekts und auch andere, die an dem Thema des Projekts interessiert sind. Die Plattform wird Workshops, Programme und Aktionspläne enthalten, sowie individuelle Interviews. Es werden eine Vielzahl an nicht-formellen Methoden eingesetzt, hauptsächlich mit Fokus auf: Motivation zur Selbstentwicklung, Case Management.
  • Berichte von der Fokusgruppe „Bestimmende Faktoren der wirksamen Unterstützung für gesellschaftlich ausgegrenzte Familien“ bestehend aus einer Analyse der Bedürfnisse der Zielgruppe und deren Erwartungen im Kontext der Anwendung von nicht-formellen Bildungsmethoden zur Verhinderung von gesellschaftlicher Ausgrenzung von Familien.
  • E-Book: „Integration durch Bildung – Methodik zur Familienunterstützung”. Handbuch von Methoden, Werkzeugen und Techniken die von den Vertretern der Zielgruppen in der täglichen Praxis angewandt werden könnten.